Asbestentsorgung-Verzeichnis

Glossar

Schadstoffkataster

Ein Schadstoffkataster ist eine systematische Bestandsaufnahme aller schadstoffverdächtigen Bauteile eines Gebäudes, erstellt vor einem Abriss, Rückbau oder einer Kernsanierung. Es listet für jedes Bauteil den vermuteten oder nachgewiesenen Stoff, die Fundstelle im Gebäude, die Menge und den vorgesehenen Entsorgungsweg auf. Es ist die Grundlage für Ausschreibung, Rückbaukonzept und Entsorgungsnachweis.

Begriff
Schadstoffkataster
Stand
22. September 2026

Was dahinter steckt

Ein Sachverständiger oder Fachplaner für Schadstoffe erstellt das Kataster nach einer Begehung, einer repräsentativen Probenahme und einer Laboranalyse. Anders als eine einzelne Materialprobe deckt es das ganze Gebäude und mehrere Stoffgruppen gemeinsam ab, üblicherweise Asbest, künstliche Mineralfasern, PAK, PCP, Lindan und PCB.

Nach der anerkannten Regel der Technik (DIN 18007) müssen Schadstoffe schon vor der Abbruchplanung erkundet sein. Wer eine Bautätigkeit in Auftrag gibt, muss die Ergebnisse an den ausführenden Betrieb weitergeben.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. DIN 18007:2022-09 Abbrucharbeiten, Begriffe, Verfahren, Anwendungsbereiche, DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau), zusammengefasst im Baunormenlexikon,

Einsatz von Sprachmodellen

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Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 22. September 2026.