Glossar
Fest gebundener Asbest
Fest gebundener Asbest ist eine von zwei Gruppen, in die Fachleute asbesthaltige Baustoffe einteilen: Hier ist der Asbest so fest in ein Bindemittel wie Zement eingeschlossen, dass er im unbeschädigten Zustand praktisch nicht von selbst freikommt. Der Bindemittelanteil liegt bei 85 bis 90 Prozent, der Asbestanteil nur bei 10 bis 15 Prozent, typisches Beispiel ist Asbestzement. Gefährlich wird es erst durch eine mechanische Bearbeitung wie Bohren, Schleifen, Fräsen oder durch Abbrucharbeiten.
- Begriff
- Fest gebundener Asbest
- Stand
- 14. September 2026
Was dahinter steckt
Typische fest gebundene Produkte sind gewellte oder ebene Asbestzementplatten, bekannt unter Markennamen wie Eternit oder Fulguritplatten, außerdem Asbestzementrohre für Frisch- und Abwasserleitungen.
Die Unterscheidung zu schwach gebundenem Asbest bestimmt, welches Verfahren und welche Ausbildung für eine Sanierung nötig sind: Für Asbestzement reicht oft die eingeschränkte Sachkunde, der kleine Asbestschein. Für andere, schwächer gebundene Materialien reicht das nicht.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Schwach gebundener vs. fest gebundener Asbest, Rathscheck Schiefer,
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.